Besteht bei einem Patienten nur ein minimaler Beckenschiefstand, so ist in diesem Fall meist eine

Therapie nicht notwendig. Denn der Körper kann eine leichte schiefe Position des Beckens

ausgleichen. Die entsprechende Therapie für den Beckenschiefstand ist immer abhängig vom

Ausmaß und muss entsprechend individuell auf den Patienten abgestimmt sein. Ist die Schiefstellung

kombiniert mit einer Muskeldysbalance oder -verspannung, können bereits gezielte

krankengymnastische Übungen helfen. Denn nicht selten gehen Beckenschiefstellungen auch mit

Muskelverspannungen einher. In diesem Fall gehören Massagen, Yoga oder auch progressive

Muskelentspannung zur Therapie. Aber auch spezielle Kraftübungen können einen großen Nutzen für

die Patienten haben.