Wie kann sich der Körper nach einer Atlastherapie regenerieren und wie lange dauert eine Atlaskorrektur ?

Nach einer Atlastherapie /Atlaskorrektur können die Muskeln, Bänder und Sehnen der regulierten Position des Atlaswirbels noch nicht direkt angepasst sein. Hierzu benötigen sie einen entspannten Zustand. Mit der Idealposition des Atlasgelenkes kann sich eine anschließende Regeneration ergeben. Ein Behandlungsziel ist, den Körper selbst aktiv einzuloten. Befindet sich ein Körper in einer entspannten Grundspannung, fließen auch sämtliche zirkulierenden Körperflüssigkeiten wie Lymphe, Blut und Rückenmarksflüssigkeit ungehindert. Ergänzt wird die Atlastherapie oft durch eine physiotherapeutische Nachbehandlung.

Patienteninformation!
Diese Anleitung gilt nur für Patienten, die mit der atlasrefleTh. Methode behandelt wurden. Sie soll über mögliche Reaktionen nach einer Behandlung Aufschluss geben.
Hierzu können Sie aber auch zusätzlich Ihren behandelnden Therapeuten fragen.

Wie Sie bereits wissen, können nach der Behandlung, entsprechend Ihres Gesundheitszustandes, Alters und der mentalen Verfassung, mehr oder weniger heftige Reaktionen auftreten. Der Körper nimmt oft eine aufrechtere und geradere Haltung an. Muskelapparat und Gelenke müssen sich entsprechend anpassen. Die Reaktionen können am gleichen Tag, aber auch Wochen oder Monate nach der Korrektur des Atlas auftreten.

Die stärksten Reaktionen treten gewöhnlich in den ersten Tagen auf, dann nimmt die Intensität stetig ab. Nach der Behandlung können Muskelkater und ein paar Tage mit einem höheren Schlafbedarf auftreten. Andere mögliche Reaktionen: Beschwerden, die Sie bereits früher hatten, können in mehr oder weniger starker Form erneut auftreten, Schnupfen (eine triefende Nase ist ein natürlicher Reinigungsprozess währen der Regeneration), Kopfschmerzen, Migräne, Schwindelanfälle, Magenschmerzen, Magenbrennen, Schmerzen am Bewegungsapparat, geschwollene und/oder schmerzhafte Beine und Füße, Taubheit und ,,Ameisenlaufen" in Händen und Fingern sowie Veränderungen in den Kiefergelenken werden ebenfalls beschrieben.

Wenige Leute berichten von Stimmungsschwankungen, vorübergehenden Depressionen und dem Gefühl von ,,im Nichts zu sein". Auch frühere chirurgische Eingriffe oder nicht ausgeheilte Unfallfolgen können wieder spürbar werden. In gewissen Fällen braucht es nicht nur Geduld, sondern auch einige zusätzliche traditionelle Behandlungen oder Therapien, um dem Körper zu helfen, die oft hartnäckigen Kompensationen an der Wirbelsäule, auch an den Halswirbeln, und im Bereich des Beckens, zu beseitigen.

Kontaktieren Sie, wenn nötig, einen Therapeuten Ihrer Wahl. Es ist empfehlenswert Ihren Körper, hauptsächlich den NACKEN und den RÜCKEN, regelmäßig mit Massagen und anderen Therapien zu unterstützen und zu pflegen. Andere traditionelle Behandlungen und Therapien werden jetzt viel wirksamer sein, da sich der Atlas nun in der richtigen Lage befindet. Vorübergehend sollten Sie vermehrt auf Entspannung setzen und Ihr Training bzw. Ihre Belastungen reduzieren. Auch ist es hilfreich sich zu bewegen, besonders die Wirbelsäule und die Kopfbewegungen sollten in ihrer Funktion genutzt werden.

Um das alte Muskelmuster aufgeben zu können, sollten in den ersten zwei Wochen nach der Behandlung sportliche Höchstleistungen und allzu große körperliche Anstrengungen vermieden werden. Die erwünschte axiale Neuausrichtung der Wirbelsäule kann einen anfänglichen Leistungsabfall mit sich bringen. Hat der Körper sein neues Muskelmuster gefunden, wird er Ihnen das zeigen und Sie automatisch zu mehr Aktivität ermuntern.

 

Bauchschläfer sollten möglichst versuchen, sich auf die Seiten oder Rückenlage umzustellen. Die Bauchlage, mit dem zur Seite abgelegten Kopf, stellt eine zu hohe Belastung der oberen Halswirbel dar und überdehnt die Muskeln ungleichmäßig.

Unterstützen Sie Ihren Organismus während der Regeneration mit einem  Langzeit-Vitamin C  und einem Magnesiumpräparat. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl an Therapiemöglichkeiten, die Ihnen helfen werden, den Regenerationsprozess zu beschleunigen und für mehr Wohlbefinden sorgen.